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Hier gleich mal die Antwort: Weil es ein Preis für anfassbare Werke ist. Etwas das bleibt. Etwas, das ein Handwerk verändert, begeistert, Wert hat, das Kunst ist und gleichzeitig Technik. Und Uhren sind Dinge, die in unserer digital disruptiven Zeit Sinn stiften. Okay, manchmal sehen sie auch einfach nur gut aus, aber hey, es gibt genug unansehnliches in der Welt, wie zum Beispiel Ssangyong Autos.

Der GHPG, Oscar der Uhrenindustrie

Der Grand Prix d’Horlogerie de Genève (GHPG zu deutsch, der Große Preis der Uhrmacherei von Genf) ist ein Preis, der vom Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH“ in Genf verliehen wird. Dieses Jahr findet die Preisverleihung des GHPG 2018  9. November 2018 im Théâtre du Léman in Genf statt.
Innovation, handwerkliches Können oder hochwertige Materialien sind Voraussetzungen für Uhrmacherkunst der Extraklasse. Das spiegelt sich in den verschiedenen Kategorien der Preisverleihung wider. Von der Kategorie Männer Uhr über „mechanisch exzeptionell“ oder Kunsthandwerk, gibt es 12 Kategorien des GHPG. Die wichtigste ist der goldene Zeiger. Man nennt den Preis auch den „Oscar der Uhrenindustrie“. Wer hier gewinnt, zählt zu den erlesensten Uhrmachern oder Uhrenherstellern der Welt.
Auffallend oft ist Kari Voutilainen unter den Preisträgern, mein Liebling was Ästhetik angeht.

Die Expertise und Werthaltigkeit der Uhrenindustrie hochleben lassen

Der GPHG wurde 2001 gegründet, mit dem Ziel, das Schweizer Uhrenhandwerk weltweit bekannt zu machen und die Expertise Werte der Uhrenindustrie hochleben zu lassen. Es ist der für die Uhrenindustrie wohl prestigeträchtigste Preis, da in dem Verband ca 90% der Schweizer Uhrenhersteller vertreten sind. Der Grand Prix d’Horlogerie de Genève wird jährlich verliehen als Anerkennung für die Kunst des Uhrenmachens. Eine internationale Jury aus 20 Kennern der Branche bestimmt die Gewinner.

Der Auftakt: Die „Roadshow“

More informLKurz KurzVor der jährlichen Verleihung der  Awards  jeweils im November im Grand Théâtre de Genève, finden Events an internationalen Orten statt. In diesem Jahr 2018 sind die 72 Uhren, die es in die Vorauswahl des GPHG geschafft haben, in Singapur gezeigt worden. In der Vergangenheit waren Zürich, Hongkong, Shanghai, Genf, Peking, Macau, Dubai und Neu Delhi unter den Veranstaltungsorten.
Die zwölf Gewinneruhren sowie der Preisträger des „Aiguille d’Or“, also des goldenen Zeigers, des Revival-Preises und des Publikums-Preises werden nach der Preisverleihung in einer Ausstellung präsentiert, die dieses Jahr in Genf stattfindet. Hier der Link zum offiziellen Kalender: http://www.gphg.org/horlogerie/en/gphg-2018/calendar

Die Kategorie „Challenge“ oder der Preis des kleinen Mannes

Der Preis in der Kategorie „Challenge“ gilt einer Kategorie, die preislich eine Challenge darstellt, denn hier finden sich Uhren mit einem Verkaufspreis unter CHF 4.000. Smartwatches sind in dieser Kategorie ebenso zulässig.
Der Blog TimeTotems widmet sich im Kern genau diesem Thema. Uhrenbegeisterung kennt keine Grenzen, das Budget schon. Deswegen schreibe ich in diesen Blog, auf der Suche nach einer Sammlung für den kleinen Mann. Denn egal ob Vintage oder neue Uhr, gibt es Stücke die unsere Aufmerksamkeit verdienen und erschwinglich sind. Auch wenn man nur einmal im Leben eine Uhr kauft. Es gibt nichts schöneres, als die Richtige im Leben mit dem Unterschied, dass man eine Uhr später vererben können sollte ;-).
So sind unter den potenziellen Gewinnern des Preises von Genf eben auch eine Seiko mit tollem Ziffernblatt und hochwertigem Werk, eine Nomos und Tudor, als Alternative zu Rolex. Wir liegen hier immer noch im Preisbereich von 1,600 Euro (Seiko) bis ca. 4,000 CHF, denn das ist die Obergrenze dieser Kategorie. Nach oben sind keine Grenzen. Die 300.000er Marke wird gern mal überschritten.

 

 

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About author / Florian

Ich schreibe gern, anders und über Uhren.

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